Hitze am Arbeitsplatz: Hitzeschutzplan, Pflichten und Kühlung für Ihre Crew

Seit 1. Jänner 2026 gilt in Österreich die Hitzeschutzverordnung. In Deutschland legen die ASR A3.5 und eine Empfehlung des Ausschusses für Arbeitsstätten fest, ab wann Betriebe bei Hitze am Arbeitsplatz handeln sollen und müssen. Hier steht, was das Gesetz verlangt, was in einen Hitzeschutzplan gehört und wo Liquid Ice hineinpasst: als eine Maßnahme unter mehreren, nicht als Ersatz für Schatten, Wasser und Pausen.

Was das Gesetz verlangt

Österreich: Hitzeschutzverordnung für Arbeiten bei Hitze im Freien

  • Fundstelle: Hitzeschutzverordnung (Hitze-V), BGBl. II Nr. 325/2025, in Kraft seit 1. Jänner 2026.

  • Geltung: Arbeiten im Freien in Arbeitsstätten, auf Baustellen und auf auswärtigen Arbeitsstellen mit Sonnenhitze oder UV-Strahlung. Arbeiten von kurzer Dauer sind ausgenommen.

  • Auslöser: eine Hitzewarnung von GeoSphere Austria ab Stufe 2 (Vorsicht, gelb). Das entspricht einer gefühlten Temperatur von 30 bis 34 °C.

  • Hitzeschutzplan: Der Arbeitgeber beurteilt die Gefahren (Arbeitsschwere, Dauer, Kleidung und PSA, Akklimatisierung, besonders Gefährdete), legt ein Maßnahmenprogramm mit Notfallmaßnahmen fest und beteiligt die Beschäftigten. Der Plan muss für alle Beschäftigten und das Arbeitsinspektorat einsehbar sein, auf Papier oder elektronisch.

  • Maßnahmen laut Verordnung: zuerst Gefahrenvermeidung wie verlegte Arbeitszeiten, dann technische („Beschattung der Arbeitsplätze, Wasservernebelung und Besprühen, Duschgelegenheiten“), organisatorische und persönliche Maßnahmen, darunter „kühlende Kleidung“ und ausreichend trinken.

  • Außerdem: Trinkwasser auch auf auswärtigen Arbeitsstellen, UV-Schutzkleidung, Unterweisung, kühlbare Krankabinen (bestehende ab 1. Juni 2027) und Klimaanlage in neu angeschafften selbstfahrenden Arbeitsmitteln auf Baustellen.

  • Land- und Forstwirtschaft: eigene LF-Hitze-V, BGBl. II Nr. 45/2026, mit demselben Auslöser.

  • Gemeinden: Für Bedienstete von Ländern und Gemeinden außerhalb von Betrieben gilt das ASchG nicht und damit auch nicht die Hitze-V. Prüfen Sie das Schutzrecht Ihrer Dienststelle.

  • In Räumen: § 28 AStV sieht 19 bis 25 °C bei geringer und 18 bis 24 °C bei normaler körperlicher Belastung vor. Ohne Klimaanlage sind im Sommer andere Maßnahmen zur Temperaturabsenkung auszuschöpfen.

  • Bau: Stunden über 32,5 °C im Schatten gelten als Schlechtwetter. Ob die Arbeit ruht, entscheidet der Betrieb nach Anhörung des Betriebsrats. Die Beschäftigten erhalten 60 % des Lohns, die BUAK erstattet das dem Betrieb.

Deutschland: Gefährdungsbeurteilung, ASR A3.5 und ASTA-Empfehlung

  • Grundpflicht: Jeder Arbeitgeber beurteilt die Gefährdungen, auch durch Hitze, leitet Maßnahmen ab und dokumentiert das vor Arbeitsbeginn. Das gilt auch in Dienststellen von Gemeinden.

  • Arbeitsräume (ASR A3.5): Die Lufttemperatur soll 26 °C nicht überschreiten. Über 26 °C sollen, über 30 °C müssen Maßnahmen greifen, technische und organisatorische vor personenbezogenen, und Getränke bereitstehen. Über 35 °C ist der Raum ohne Maßnahmen wie bei Hitzearbeit, etwa Luftduschen oder Wasserschleier, kein geeigneter Arbeitsraum.

  • Arbeit im Freien (ASTA-Empfehlung Hitze vom 21.08.2025): Maßstab ist die Beurteilungstemperatur: Lufttemperatur plus Zuschläge für schwere Arbeit (+4 °C), Schutzkleidung mit PSA (+3 bis +4 °C), pralle Sonne (+5 °C) und Schwüle (+3 °C), abzüglich Wind (−2 bis −3 °C). Über 26 °C sollen, über 30 °C müssen Maßnahmen greifen, über 35 °C ist die Arbeit wie Hitzearbeit zu betrachten. Beispiel: 29 °C Luft, schwere Arbeit und pralle Sonne ergeben 38 °C. Die ASR A5.1 verweist für Hitze auf diese Empfehlung; sie hat keine Vermutungswirkung wie eine ASR.

  • Baustellen: Trinkwasser oder ein anderes alkoholfreies Getränk muss immer in der Nähe der Arbeitsplätze verfügbar sein.

Hitzeschutzplan: Checkliste in 10 Punkten

Zehn Punkte, die in jeden Hitzeschutzplan gehören, für Österreich und Deutschland:

  1. Verantwortliche benennen: wer Warnungen prüft, Maßnahmen umsetzt und kontrolliert.

  2. Tätigkeiten erfassen: Arbeitsschwere, Sonnenlage, Kleidung und PSA, Wärmequellen wie Asphalt oder Baugrube.

  3. Besonders Gefährdete kennen: Ältere, Schwangere, Vorerkrankte, Neue und Rückkehrer.

  4. Auslöser festlegen und täglich prüfen: in Österreich Hitzewarnstufe 2, in Deutschland 26, 30 und 35 °C.

  5. Schatten organisieren: Sonnensegel, Zelte, kühle Pausenplätze.

  6. Schwere Arbeit in die Morgenstunden legen, Tätigkeiten wechseln, kurze Entwärmungspausen einplanen.

  7. Trinkwasser nahe am Arbeitsplatz bereitstellen, feste Trinkpausen einplanen.

  8. Akklimatisierung planen: Belastung über 7 bis 14 Tage steigern.

  9. Persönlich ausstatten: Kopf- und Nackenschutz, UV-Kleidung, kühlende Kleidung wie Kühlwesten, Kühltücher oder angefeuchteter Nackenschutz.

  10. Notfallablauf festlegen, unterweisen, Plan zugänglich machen und nach dem Sommer prüfen, was gewirkt hat.

Maßnahmen gegen Hitze am Arbeitsplatz

Beide Länder geben die Reihenfolge vor: erst die Gefahr vermeiden, dann technisch, dann organisatorisch, zuletzt persönlich. In Österreich heißt das STOP-Prinzip, in Deutschland TOP-Prinzip. In der Praxis braucht es eine Kombination.

Technisch

Sonnensegel und Zelte, Wasservernebler und Luftduschen, Ventilatoren, gekühlte Pausencontainer und Kabinen, Duschen.

Organisatorisch

Schwere Arbeit am Morgen, Hebehilfen, Tätigkeitswechsel, viele kurze Pausen im Schatten, Trinkpausen, Akklimatisierung, keine Alleinarbeit.

Persönlich

Regelmäßig trinken, luftige UV-Schutzkleidung, Helm mit Nackenschutz, Sonnenbrille, Sonnenschutz und kühlende Kleidung. Hier setzt Liquid Ice an.

Hitzeschutz auf der Baustelle, im Lager und am Bauhof: wo Liquid Ice hineinpasst

Liquid Ice ist eine Kühlflüssigkeit, die über Verdunstung kühlt. Man sprüht sie auf eng anliegende Kleidung wie Shirt oder Stirnband, aus der warmen Flasche. Oder man trägt sie in vorgetränkten Bändern und Bandagen: als dünnes Band unter dem Helm, solange der Helm richtig sitzt, oder als Bandage am Handgelenk. Ein unabhängiges Institut hat gemessen: 5,8 °C kühlere Haut, nach zwei Stunden kühlt es noch.

Kühlen mit Wasser und feuchtem Textil steht bereits in den Regeln: Die Hitzeschutzverordnung nennt Wasservernebelung, Besprühen und kühlende Kleidung, die Arbeitsinspektion Kühlnackentücher, die ASTA-Empfehlung den angefeuchteten Nackenschutz. Liquid Ice bringt Verdunstungskühlung auf das Textil, das Ihre Leute ohnehin tragen.

Für ganze Crews gibt es Liquid Ice im Kanister mit 25 oder 50 Litern. Daraus füllen Sie Sprühflaschen und sprühen Bänder nach, auf der Baustelle, im Lager oder am Bauhof. Kein Strom, kein Eis, kein Kühlschrank. Ein Team der Lamborghini Super Trofeo setzt den 50-Liter-Kanister an der Strecke für Fahrer und Crew ein, und die US Marines haben Liquid Ice im Feldtest mit 9,1 von 10 bewertet. Produziert wird Liquid Ice in Österreich.

Was Liquid Ice nicht ist: ein Ersatz für Schatten, Trinkwasser, Pausen und Notfallplan oder ein Nachweis, dass Ihr Betrieb die Verordnung erfüllt. Es ist eine persönliche Maßnahme, die Sie in Ihrer Evaluierung oder Gefährdungsbeurteilung neben den anderen führen.

Häufige Fragen zum Hitzeschutz am Arbeitsplatz

Ab welcher Temperatur muss der Arbeitgeber bei Hitze handeln?

In Österreich für Arbeit im Freien ab Hitzewarnstufe 2 von GeoSphere Austria, das sind gefühlte 30 bis 34 °C. In Deutschland sollen über 26 °C und müssen über 30 °C Maßnahmen greifen, in Räumen nach der Lufttemperatur (ASR A3.5), im Freien nach der Beurteilungstemperatur (ASTA-Empfehlung).

Ist ein Hitzeschutzplan Pflicht?

In Österreich ja, für Arbeit im Freien: ein Maßnahmenprogramm mit Notfallmaßnahmen, das Beschäftigte und Arbeitsinspektorat einsehen können. In Deutschland ist die dokumentierte Gefährdungsbeurteilung Pflicht. Die ASTA-Empfehlung schlägt vor, ihre Ergebnisse als betrieblichen Hitzeschutzplan bekannt zu machen.

Gibt es auf der Baustelle hitzefrei?

In Österreich gelten Stunden über 32,5 °C im Schatten als Schlechtwetter. Ob die Arbeit ruht, entscheidet der Betrieb nach Anhörung des Betriebsrats; die Beschäftigten erhalten 60 % des Lohns, die BUAK erstattet das dem Betrieb. In Deutschland nennen ASR A3.5 und ASTA-Empfehlung keine Temperatur, ab der automatisch frei ist. Über 35 °C braucht es Maßnahmen wie bei Hitzearbeit.

Was zählt als kühlende Kleidung, etwa eine Kühlweste für die Arbeit?

Die Arbeitsinspektion nennt Kühlwesten, Kühlkappen und Kühlnackentücher, ihre Checkliste auch Kühltücher. Die ASTA-Empfehlung führt Kühlwesten und die Kopfbedeckung mit angefeuchtetem Nackenschutz an. Persönliche Maßnahmen kommen in beiden Ländern nach den technischen und organisatorischen.

Erfüllt Liquid Ice die Hitzeschutzverordnung?

Nein, kein einzelnes Produkt erfüllt die Verordnung. Pflicht sind die Beurteilung der Gefahren und ein Plan mit mehreren Maßnahmen. Liquid Ice ist darin eine persönliche Maßnahme: eine Kühlflüssigkeit, die auf Kleidung, Band oder Bandage über Verdunstung kühlt. Gemessen 5,8 °C kühlere Haut, nach zwei Stunden kühlt es noch. Wasser, Schatten und Pausen bleiben Pflicht.

Wie versorgt man eine ganze Crew?

Mit dem Kanister: 25 oder 50 Liter, daraus werden Sprühflaschen gefüllt und Bänder nachgesprüht. Es kühlt aus der warmen Flasche, ohne Strom. Die Konditionen bekommen Sie schriftlich nach einem kurzen Gespräch.

Muster für Ihre Crew

Sagen Sie uns, wie viele Leute bei Ihnen in der Hitze arbeiten. Wir schicken Ihnen ein paar Muster zum Testen und rufen Sie an, um Kanister, Flaschen und Bänder für Ihren Hitzeschutzplan durchzugehen. Die Konditionen bekommen Sie schriftlich nach dem Gespräch.

Schreiben Sie an hello@liquidice.com oder über das Kontaktformular. Mehr zur Messung: der Beweis. Für Sport statt Arbeit: Sport bei Hitze.

WAS DIE LEUTE SAGEN. BALD.

★★★★★
Wir haben Liquid Ice im Skin Science Center eingesetzt. Wir haben eine Verbesserung von Glanz und Feuchtigkeit der Haut gesehen — zur Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden.
— Dr. Jan Jernbeck, MD PhD, Plastische Chirurgie, Akademikliniken Stockholm, 2007
★★★★★
Ich habe Liquid Ice an einer Anzahl von Patienten getestet und für sehr gut befunden.
— Dr. Ulrich T. Hinderer, M.D. Ph.D., Plastische Chirurgie, Madrid, 2005
★★★★★
Es kühlt angenehm und passt sich der Form des Fußes an.
— PD Dr. Andreas Oberholzer, Orthopädische Chirurgie, Klinik Pyramide am See, Zürich
★★★★★
So mobil — rein in die Tasche und überall dabei.
— Mark Bender, Trainer (Davis Cup / Tim Henman)
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— Dr. Ulrich T. Hinderer, M.D. Ph.D., Plastische Chirurgie, Madrid, 2005
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— PD Dr. Andreas Oberholzer, Orthopädische Chirurgie, Klinik Pyramide am See, Zürich
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— Dr. Ulrich T. Hinderer, M.D. Ph.D., Plastische Chirurgie, Madrid, 2005
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— PD Dr. Andreas Oberholzer, Orthopädische Chirurgie, Klinik Pyramide am See, Zürich
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So mobil — rein in die Tasche und überall dabei.
— Mark Bender, Trainer (Davis Cup / Tim Henman)