Im Einsatz
9,1/10
US Marines · Feldtest
Die US Marines gaben Liquid Ice 9,1 von 10. Der stellvertretende US-Generalstabschef schrieb uns einen Dankesbrief.
15 Kriterien, eine Gesamtnote: 9,1 von 10. Dazu ein Brief aus dem Pentagon, ein Dankschreiben des stellvertretenden US-Generalstabschefs und Feldtests zweier europäischer Armeen.
Soldaten sind gnadenlose Produkttester. Sie tragen alles selbst, was sie mitnehmen, und was seinen Platz nicht verdient, bleibt liegen. 2003 haben US Marines Liquid Ice im Feldtest geprüft. Gesamtnote: 9,1 von 10.
Unser Militärprospekt aus diesem Jahr kündigte den Test an, auf der Marine Corps Base Quantico in Virginia, im Rahmen des Marine Battle Skills Test und unter simulierten Gefechtsbedingungen.
Was die Marines bewertet haben
Die Auswertung in unserem Archiv bewertet 15 Kriterien, jedes auf einer Skala von 1 bis 10. Einige Werte daraus:
- Gewicht der Packung: 9,79
- Größe der Packung: 9,44
- Anleitung auf der Packung: 9,41
- Öffnen der Packung: 9,28
- Einfache Anwendung: 9,1
- Tragekomfort: 8,9
- Kälte nach 20 Minuten: 8,59
- Gesamtleistung: 9,1
Die beste Note bekam das Gewicht. Wer seine Ausrüstung selbst trägt, rechnet in Gramm.
Post aus dem Pentagon
Im selben Jahr prüfte die Personnel Recovery Division der US Air Force Liquid Ice für ihren Bestand. Personnel Recovery ist der Bereich, der vermisste oder abgeschossene Soldaten zurückholt. Ein Chief Master Sergeant der Abteilung schrieb aus dem Pentagon: „Ihr Produkt hat für uns mehrere Einsatzmöglichkeiten im Bereich Personnel Recovery und Special Operations.“ Besonders gefiel der Gruppe, dass sich die Bandage mit Nachfüllflüssigkeit wieder tränken lässt.
Ein Brief kam in diesem Frühjahr von noch weiter oben. Am 30. April 2003 bedankte sich General Peter Pace vom US Marine Corps, damals stellvertretender Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs der USA, bei den Machern von Liquid Ice für ihren Brief und eine Gratisprobe: „Ich schätze Ihre fortwährende Unterstützung für die großartigen Männer und Frauen unserer Streitkräfte sehr.“
Feldtests in Europa
Auch in Europa ging Liquid Ice ins Gelände. Die Armeen Österreichs und der Schweiz testeten es im Feld, beide mit der Bewertung „sehr gut“. Ein Major der Bundeswehr hatte bei seinem ISAF-Einsatz in Kabul eine kleine Packung Liquid Ice im Gepäck. Generalmajor a. D. Jürgen Reichardt, früher Kommandierender General des Heeresamts für Doktrin und Ausbildung, schrieb im Juni 2003 in seiner Beurteilung: „Die Bandagen schränken weder Beweglichkeit noch Flexibilität ein.“ Im August schickte er Proben an den Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte der Bundeswehr, und ein Angebot ging an das Beschaffungsamt. Ab 2003 lief eine eigene Militärlinie, verkauft in den USA, in Großbritannien und in Österreich. Später bestellte ein Militärausrüster in Singapur 720 Sprühflaschen auf einmal.
Was im Test steckte
Die Bandage im Feldtest kam einzeln verpackt und schon getränkt, klein genug für jede Tasche. Es gab sie in zwei Größen, die mittlere für Knöchel, Handgelenk und Ellbogen, die große für Knie, Rücken und Schulter. Auspacken, umwickeln, fertig. Mit der Nachfüllflüssigkeit ließ sie sich wieder tränken. Gekühlt wird über Verdunstung: Die Flüssigkeit aus Wasser, Alkohol, Menthol und Campher verdunstet auf dem Stoff und nimmt dabei Wärme von der Haut mit. Strom, Eis oder eine Kühlbox braucht es dafür nicht.
Genau so funktioniert heute die Active Ice Bandage: schon getränkt, einzeln verpackt, sofort bereit. Für Teams und Einheiten, die mehr brauchen, gibt es Liquid Ice auch im Kanister, für Profis.


